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sagen:830_die_saeule_bei_marienthal

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-====== Die Säule bei Marienthal ====== 
  
-    Moraweck, Denksteine S. 40 sq. 
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-Dem Portal des Klosterhofes [[kirche:Marienthal]] gegenüber an der Fahrstraße nach [[geo:Altstadt]] zu befindet sich eine hohe runde Säule von Sandstein, welche an ihrem viereckigen Piedestal ganz unleserliche Schriftzüge enthält. Ueber die Entstehung derselben geht folgende Sage im Munde des Volkes.  
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-Es habe einst ein sehr zorniges [[typ:Gewitter]] drei Tage über dem Kloster gestanden, ohne sich zu zertheilen, da hätten die [[typ:nonne|Nonnen]] geglaubt, es müsse eine unter ihnen sein, welcher der Himmel zürne, nach gegenseitigem Befragen unter ihnen habe es sich ergeben, daß eine junge unlängst erst eingekleidete zum Klosterleben gezwungene [[typ:Nonne]] vor ihrer Einführung in’s Kloster gesagt habe: „ehe sie in’s Kloster ginge, solle sie doch das Donnerwetter erschlagen!“ Sie wurde sogleich aus dem Kloster geführt und soll an dieser Stelle niedergeknieet haben, um zu beten, aber sogleich von einem [[typ:blitz|Blitzstrahl]] getödtet worden sein. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe, Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. S. 226, Zweite verbesserte und vermehrte Auflage, 1874 [[https://de.wikisource.org/wiki/Wahrzeichen_der_Stadt_Zittau|de.wikisource.org]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 moraweck sachsen altstadt marienthal nonne gewitter blitz}} 
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