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sagen:800_sage_vom_hans-christel

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-====== Sage vom Hans-Christel ====== 
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-    Mitgetheilt von Julius Schanz. 
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-Auf dem Rittergute [[familie:vonmaltitz|Maltitz]] unweit [[geo:Weißenberg]] reitet Nachts in kleines Männchen, Hans-Christel genannt, auf einem großen [[typ:schwarzerhund|schwarzen Hunde]], mit dem er im Leben die armen Aehrenleser von den Feldern fortjagte, um das Gut und in den Wirthschaftsgebäuden herum.  
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-Bei seinen Lebzeiten soll es ein [[typ:Verwalter]] gewesen sein, der sich einst mancherlei Veruntreuungen zu schulden kommen ließ, und sich, als er Rechenschaft ablegen sollte, [[typ:hängen|erhangen]] hat.  
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-Vor allen treibt er in der Verwalterstube sein Spiel, wo er die [[typ:buch|Rechnungsbücher]] und Papiere herumwirft und sonst allerlei [[typ:streich|Schabernack]] macht. Im Ganzen sind aber seine Neckereien sehr unschuldiger Art; hauptsächlich schreckt er das Gesinde vom Stehlen ab und treibt es zur Arbeit.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 193; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_193.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 schanz oberlausitz weissenberg vonmaltitz schwarzerhund selbstmord hängen streich verwalter spuk fluch}} 
  
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