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sagen:713_sage_vom_hohen_stein_bei_erlbach

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-====== Sage vom hohen Stein bei Erlbach ====== 
  
-    Mitgetheilt von Julius Schanz; weiter ausgeführt a. a. O. 
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-Auf dem hohen Stein stand in den Zeiten der [[volk:Markomannen]] ein Fürstenschloß, zu dessen Füßen ein [[typ:See]] war. Theudolinde, die Tochter des Besitzers, sollte an einen andern Fürsten verheirathet werden. Sie liebte aber einen [[typ:Sänger]] und hatte mit diesem eine Zusammenkunft, wobei sie belauscht wurden. Der Vater [[typ:erstechen|durchbohrte]] sie mit seinem Schwerte und schleuderte ihren Leichnam in den See hinab, der Sänger stellte sich der andringenden Schaar mit seiner [[typ:Harfe]] und seiner Wehr entgegen, bis er, auf den letzten Felsvorsprung zurückgedrängt, sich in den See [[typ:sturz|stürzte]].  
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-Den Leichnam der Geliebten umschlingend, sprach er einen furchtbaren [[typ:Fluch]] über den grausamen Vater aus, und als er mit der Geliebten untersank, stürzte das Schloß und der Tempel zusammen, und der See erstarrte zu Stein. Die Trümmer des Schlosses meint man noch heute zu sehen.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 103; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_103.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 vogtland schanz erlbachvogtland markomannen erstechen harfe sänger sturz fluch see}} 
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