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sagen:693_sage_von_der_weissen_frau_zu_stein

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-====== Sage von der weißen Frau zu Stein ====== 
  
-    S. Sachsengrün 1861. S. 144. 
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-Am [[region:weisseelster|Elsterufer]] stehen heute noch die [[typ:ruine|Trümmer]] der im Hussitenkriege zerstörten Burg Stein. Diese vertheidigte damals die Burgfrau bis zum Aeussersten, erlag aber der Uebermacht und kam mit allen ihren Leuten um. Ihr Geist kam aber nicht zur Ruhe, sondern einem dahingleitenden Lichte gleich, weshalb der Volksmann sie [[typ:Laterne]] nennt, geht sie um [[typ:geisterstunde|Mitternacht]] ihren unheimlichen Weg.  
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-Sie thut Niemandem etwas zu Leide, weicht vielmehr jedem Nahekommenden mit kecken Sprüngen aus. Scheu vor ihr Flüchtenden folgt sie dagegen und geht an dem Stillstehenden mit einem eigenthümlichen Geräusche, welches dem Rauschen eines seidenen Kleides gleicht, vorüber. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 86; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_086.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, Version vom 1.8.2018]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 sachsengrün vogtland weisseelster ruine hussiten laterne geisterstunde weissefrau}} 
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