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sagen:66_die_goldschmiede_zu_ronneburg

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-====== Die Goldschmiede zu Ronneburg ====== 
  
-    S. Eisel a. a. O. Nr. 493. 
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-In der Geraer Gasse zu [[geo:ronneburgthueringen|Ronneburg]], wo ein [[typ:schmied|Nagelschmied]] wohnte, brauchte die Frau des Hauses früh einen Stahl. Da hört sie’s unten in der [[typ:Werkstatt]] schmieden und glaubt, es sei früh; statt des Stahls aber empfängt sie, da sie hinkommt, eine [[typ:trog|Backmulle]] voll glänzenden Zeuges mit der Weisung, es rasch nach Hause zu tragen.  
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-Wie sie wiederkommt, wird ihr eine zweite [[typ:trog|Mulle]] voll hingehalten und auch diese verbirgt sie. Darüber aber ist Zeit vergangen und so ergreift sie beim dritten Gange zwar den Stahl, dabei aber schlug es Zwölf und wie sie erschrocken davon eilt, schlägt ihr die zufallende Thüre die halbe [[typ:Ferse]] weg. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 376; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_376.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 eisel vogtland ronneburgthueringen nagelschmied geisterstunde werkstatt trog ferse}} 
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