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sagen:637_der_todtenschaender_zu_schoeneck

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-====== Der Todtenschänder zu Schöneck ====== 
  
-    S. Köhler a. a. O. S. 572. 
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-Vor ohngefähr 70 Jahren lebte zu [[geo:schöneckvogtland|Schöneck]] ein Pfarrer Merz, welchem ein Kind von zwei Jahren starb. Nach vierzehn Tagen rief eine Kinderstimme bei diesem [[typ:Pfarrer]] Merz des Abends nach 10 Uhr beim Schlafstubenfenster: „mein Händchen und mein Füßchen!“ und dies einige Male. Der letzte Ruf lautete: „Vater, mein Händchen und Füßchen fehlt mir!“  
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-Darauf ließ der Pfarrer Merz sein Kind wieder ausgraben und wirklich fehlten auch diese Glieder. Es wurde nachgeforscht und man hatte auf einen Bewohner von den Birkenhäusern bei [[geo:schöneckvogtland|Schöneck]], welcher einen [[typ:Schatz]] hatte heben wollen, Verdacht.  
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-Am nächsten Sonntag erblickte der Pfarrer den bezeichneten Mann in der Kirche, er leitete seine Predigt auf den Vorfall und rief, indem er auf den Verdächtigen hinzeigte, laut aus: „Du Schalksknecht, Du Uebelthäter, verschaffe mir die Glieder meines Kindes wieder!“ Darauf soll der Mann wie todt umgefallen sein. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 42; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_042.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei WikisourceVersion vom 1.8.2018]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 vogtland schöneckvogtland pfarrer grab}} 
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