sagen:610_die_eselswiese_bei_zwickau
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| - | ====== Die Eselswiese bei Zwickau ====== | ||
| - | Poetisch behandelt v. Ziehnert Bd. I. S. 69 sq. | ||
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| - | Südlich von [[geo: | ||
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| - | Jene Wiese soll einst von einem [[typ: | ||
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| - | Nun hatte aber nicht weit von derselben ein armer Holzmacher seine ärmliche Hütte gebaut, der, weil er drei [[typ: | ||
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| - | Sie setzte sich an seinen [[typ: | ||
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| - | Darauf antwortete sie: „Ja, ich bin es, Du aber, guter Gürge, sollst den Lohn für Deine Gastfreundschaft heute Abend erhalten, wenn Deine Esel von der Weide zurückkehren“. Damit verschwand sie. Als nun die Sonne im Untergehen war, da ging der Gürge voll Neugier seinen Eseln entgegen, allein er konnte nichts an ihnen wahrnehmen, als daß ihre Mäuler blutig waren. Da es nun auf der Wiese weder Dornen, noch scharfe Gräser gab, die Esel auch bekanntlich wegen ihrer Hartmäuligkeit solche nicht verwunden können, begab er sich an Ort und Stelle und trat plötzlich auf etwas Spitzes. Er griff darnach und zog einen Goldbarren aus der Erde, ja er fand ohne viele Mühe eine Menge davon, er holte also seine [[typ: | ||
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| - | Am andern Morgen aber, wie er seinen Reichthum beschaute, beschloß er davon eine [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 9; [[https:// | ||
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