Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:61._das_kloster_crevese

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:61._das_kloster_crevese [2024/06/26 15:38] – ewuschsagen:61._das_kloster_crevese [2025/05/12 10:45] (aktuell) – ewusch
Zeile 5: Zeile 5:
     Beckmann histor. Beschreibung v. Brandenburg. Th. 5. Buch 1. Cap. 10. S. 157.     Beckmann histor. Beschreibung v. Brandenburg. Th. 5. Buch 1. Cap. 10. S. 157.
  
-Da, wo jetzt das Kloster Crevese in der Altmark, unweit [[geo:osterburgaltmark|Osterburg]], steht, war früher ein Schloß, Zerwest geheißen, woraus nach der Zeit der Name Crevest oder Crevese gemacht wurde. Dasselbe gehörte dem Grafen Werner von Osterburg. Als diesem sein Sohn, Graf Werner der Jüngere, im Sturm vor Brandenburg geblieben war, da beschloß er, mit Beirath seiner Gemahlin, zu Ehren der heiligen Jungfrau Maria, sein Stammschloß Zerwest zu einem Jungfrauenkloster zu machen. Er fing auch an, dieses zu bauen. Als er nun an dem Bau war, so fand er auf einmal mitten in dem Holze ein kleines Marienbild, beschloß daher, das Kloster, für welches er noch keinen Namen hatte, Marienthal zu heißen. Solches geschah im Jahre 1157. Allein die Bauern in der Gegend behielten den alten Namen Crevese bei, der denn auch fortwährend dem Kloster geblieben ist.+Da, wo jetzt das Kloster Crevese in der [[region:Altmark]], unweit [[geo:osterburgaltmark|Osterburg]], steht, war früher ein Schloß, Zerwest geheißen, woraus nach der Zeit der Name Crevest oder Crevese gemacht wurde. Dasselbe gehörte dem Grafen Werner von Osterburg. Als diesem sein Sohn, Graf Werner der Jüngere, im Sturm vor Brandenburg geblieben war, da beschloß er, mit Beirath seiner Gemahlin, zu Ehren der [[vip:hlgmaria|heiligen Jungfrau Maria]], sein Stammschloß Zerwest zu einem Jungfrauenkloster zu machen. Er fing auch an, dieses zu bauen. Als er nun an dem Bau war, so fand er auf einmal mitten in dem Holze ein kleines Marienbild, beschloß daher, das Kloster, für welches er noch keinen Namen hatte, Marienthal zu heißen. Solches geschah im Jahre 1157. Allein die Bauern in der Gegend behielten den alten Namen Crevese bei, der denn auch fortwährend dem Kloster geblieben ist.
  
 //Quellen://  //Quellen:// 
sagen/61._das_kloster_crevese.1719409089.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)