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sagen:6._das_schatzfeuer

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-====== Der Schatz unter der Tenne ====== +====== Das Schatzfeuer ======   
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-In einem Dorfe bei [[geo:Magdeburg]] ist ein grosser [[typ:Schatz]] zu hebenDerselbe liegt unter der [[typ:Tenne]] einer [[typ:Scheune]]welche einem reichen Bauer gehörtUm den Schatz wissen viele Leute im Dorfe und gar mancher hat schon den Versuch gemacht, denselben zu hebenaber das Vorhaben ist bis jetzt noch niemand geglücktDas kommt aber davon, dass die Leute nicht wissenwie es eigentlich um den Schatz stehtDenselben kann nämlich nur eine [[typ:nackt|nackte]] [[typ:Jungfrau]] hebenwenn sie in der Nacht zwischen elf und zwölf Uhr auf einem schwarzen [[typ:ziegenbock|Bock]] auf die Tenne reitet+Eines Abends befand sich ein alter Schäfer, welcher in einem Dorfe bei [[geo:Magdeburg]] wohnte, auf dem Heimwege. Er hatte nach seinen Schafen gesehen, denn am Tage zuvor war bei ihm ein Schäferknecht in den Dienst getreten, welcher nun die Schafe in der Nacht hürden sollteNachdem sich der alte Schäfer überzeugt hattedass alles in Ordnung war, befand er sich, wie gesagt, wieder auf dem Wege nach seinem DorfeUnterwegs gesellte sich noch ein Arbeiter aus demselben Dorfe zu ihmwelcher über Feld gearbeitet hatte und nun auch erst so spät wieder heimkehrte.   
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-//Quelle: Autor: Chr. Veckenstedt, "[[buch:sagenprovinzsachsen|Sagen aus der Provinz Sachsen]]", Herausgeber: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]], 1888, Verlag Alfred Dörffel, Leipzig// +Wie die beiden so miteinander dahingingen und sich etwas erzählten, sahen sie neben dem Wege auf dem Felde ein Feuer brennen. Daran merkten sie, dass dort nicht alles richtig wardeshalb gingen sie schweigend an der Stelle vorüberEs schickte sich nun aber, dass sie auch am nächsten Abend denselben Weg zu machen hatten. Wieder sahen sie auf derselben Stelle ein [[ding:geldbrennen|Feuer brennen]]. Diesmal gingen sie darauf zu. Als sie aber an das Feuer kamensahen sie, dass ein grosser, [[wesen:schwarzerhund|schwarzer Hund]] vor demselben lagDa sprach der alte Schäfer zu dem Knecht: „Nu kiek mâl det Fier un den Hund an. Daran kannst Du marken, det dâ en Schatz lieht, abber der is nich for uns, süss lege dort der Hund nich. Kumm un lot uns ruig nâ Huse gân.“   
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-{{tag>sagen veckenstadt sagenprovinzsachsen magdeburg schatz tenne scheune jungfrau nackt ziegenbock}}+Das thaten sie denn auch und niemand hat jemals erfahren, ob der Schatz gehoben ist oder heute noch an derselben Stelle liegt.  
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 +//Quelle: Autor: Eberth, "[[buch:sagenprovinzsachsen|Sagen aus der Provinz Sachsen]]", Herausgeber: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]], 1888, Verlag Alfred Dörffel, Leipzig// 
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 +{{tag>sagen veckenstedt sagenprovinzsachsen magdeburg schäfer schatz schwarzerhund geldbrennen feuer v2}}
sagen/6._das_schatzfeuer.1668078441.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)