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sagen:58_vom_galgen_durch_eine_frau_losgebeten

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-====== Vom Galgen durch eine Frau losgebeten ====== 
  
-    S. v. Beust Bd. III. S. 109. 
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-Im Novbr. d. J. 1698 ist der zur [[typ:Strafe]] des [[typ:rädern|Rades]] verurtheilte Kirchenräuber Johann Riedel aus [[geo:göppersdorfwechselburg|Göppersdorf]], der allerdings die [[typ:Kirche]] nicht gewaltsam aufgebrochen, sondern mit dem [[typ:Schlüssel]] geöffnet hatte, während die Sacristei offengestanden, darum, weil eine ältliche schwermüthige Weibsperson, Namens Margaretha Voigtin, für ihn gebeten hatte, mit derselben sofort im fürstlichen Amte copulirt, dann aber des Landes verwiesen worden.((Ueber diese Rechtsgewohnheit, welche Burcard Waldis (Fabeln IV. 288.) u. Gellert (Fab. B. II, W. I S. 199) in ihren Fabeln humoristisch auffassen, s. Romanzeitung 1874. Nr. 27. Anh. S. 225 fgg.))     
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 372; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_372.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 1698 rädern diebstahl kirche strafe schlüssel göppersdorfwechselburg}} 
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