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sagen:583_der_schlettenberg_bei_marienberg

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-====== Der Schlettenberg bei Marienberg ====== 
-    S. Spieß S. 40 
  
-Der Schladen- oder Schlettenberg bei [[geo:Marienberg]] ist auch ein gefeiter Berg. Abends lassen sich auf ihm immer ein Paar Lichtchen sehen. Nun wächst aber an einem gewissen Tage, wohl am [[zeit:Johannistag]]e, auf ihm eine schöne bunte [[typ:Blume]]. Wer die findet, abpflückt und mit sich fortnimmt, vor dem thut sich der Berg auf. Er kommt in einen großen Saal, darin steht eine goldene [[typ:Braupfanne]] und in dieser liegt ein goldenes Jüngelchen. Beide werden von einem großen [[typ:Hund]] bewacht. Dem muß man die Blume hinzeigen und da kann man dann die Pfanne mit dem Kindlein nehmen. Nun muß man aber schnell damit ausreißen, ist man einmal über den Hammergraben, da kann einem der Hund nichts mehr anhaben, ist man aber noch nicht hinüber, ehe der [[typ:Hund]] einen eingeholt hat, da muß man Pfanne und Jungen wieder hergeben und der [[typ:Hund]] trägt Beides wieder in den Berg hinein, der sich wieder schließt.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 523; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_523.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 erzgebirge marienberg hund johannistag blume braupfanne}} 
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