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sagen:565_der_gespenstige_moench_bei_gruenhain

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-====== Der gespenstige Mönch bei Grünhain ====== 
  
-    Lehmann S. 75. 
- 
-50 Jahre nach der Zerstörung des Klosters Grünhain am Elterleiner Wege, da wo des Abtes Hammerwerk gestanden, wie die Schlackenhaufen ausweisen, hat sich sonst ein Gespenst in [[typ:mönch|Mönchsgestalt]] sehen lassen, welches die Vorbeigehenden, besonders die Trunkenen und Jauchzenden übel bezahlt und einst einen [[typ:Bergmann]] von [[geo:Elterlein]], der das [[typ:Gespenst]] in der [[typ:Völlerei]] herausgefordert, mit den Beinen den Berg hinuntergeschleppt, in den Bach geworfen und am Kopfe so verwundet, daß er viele Tage nicht arbeiten konnte.  
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-Einen [[typ:Richter]], der [[typ:betrunken|trunken]] in der Nacht von [[geo:grünhain-beierfeld|Grünhain]] heimgeritten, hat’s mit dem Pferde [[typ:sturz|gestürzt]], daß er einen Arm gebrochen, das Pferd samt dem Boten verjagt und ist der [[typ:Richter]] mit großer Lebensgefahr heimgekommen. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 504; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_504.jpg&oldid=- |Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 erzgebirge grünhain-beierfeld bergmann elterlein gespenst mönch völlerei richter betrunken sturz strafe}} 
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