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sagen:54_das_bild_des_h._michael_zu_gerstenberg

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-====== Das Bild des h. Michael zu Gerstenberg ====== 
  
-    Mitgetheilt von Hr. Dr. Löbe. 
- 
-An der Südseite der Kirche zu [[geo:Gerstenberg]], nördlich von [[geo:Altenburg]], steht das Steinbildchen des Erzengels Michael, dem die Kirche geweihet ist – in seiner Hand hat er einen Stab gehabt, welcher aber jetzt abgebrochen ist. Davon die Sage, daß dieser Stab auf eine Stelle in dem nahen Berge hingewiesen habe, wo ein [[typ:Schatz]] verborgen liege, damit aber kein Unbefugter diesen [[typ:Schatz]] zu heben unternehme, sei er von dem Clerus abgebrochen worden.  
- 
-Diese Sage hat das Interessante, daß man in der That, ganz unweit von der Stelle des [[typ:statue|Standbildes]], etwa eine Elle tief im Berge, i. J. 1843 eine Urne mit 800 [[typ:brakteat|Bracteaten]] auffand.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 370; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_370.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 altenburgischesland brakteat Gerstenberg statue schatz 1843}} 
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