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sagen:546_der_kobold_zu_thalheim

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-====== Der Kobold zu Thalheim ====== 
  
-    Lehmann a. a. O. S. 952.  
-    Poetisch beh. v. Segnitz Bd. II. S. 253 sq. 
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-Vor Zeiten war bei dem [[typ:förster|Oberförster]] zu [[geo:thalheimerzgebirge|Thalheim]] ein Ungethüm oder [[typ:Kobold]] im Hause, welcher den Leuten große Last und Schalkheit anthat, daß sie auch nicht mehr bleiben konnten. Endlich brannte das Haus gar weg und Etliche meinten, das böse Ding habe es angezündet, Andere, der Hausherr habe es selbst gethan, um das Ungethüm los zu werden.  
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-Da sie aber ihre Sachen ausgeräumt und auf einem [[typ:Wagen]] davongefahren haben, läßt es sich unter demselben mit vernehmlicher Stimme hören: „wären wir nicht so gerannt, so wären wir wohl mit verbrannt!“ 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 486; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_486.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 segnitz erzgebirge thalheimerzgebirge förster kobold feuer flucht wagen}} 
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