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sagen:537_die_weisse_frau_zu_scharfenstein

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-====== Die weiße Frau zu Scharfenstein (Grässe) ====== 
  
-    Ziehnert Bd. III. S. 182. 
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-Auf dem Schlosse [[burg:burgscharfenstein|Scharfenstein]] im Wolkensteiner Amt geht seit Jahrhunderten eine [[typ:weissefrau|weiße Frau]] um. Mit dem [[typ:geisterstunde|zwölften Glockenschlag Nachts]] wird sie rege, wandelt in lange, weiße, nebeldünne Gewänder gehüllt durch alle Gemächer des Schlosses, bleibt bisweilen stehen und seufzt, und ist überhaupt traurig. Oft hat man gewagt sie anzureden, aber nie hat sie Antwort gegeben, sondern ist immer sogleich entflohen. Sie muß eine schwere [[typ:Sünde]] begangen haben, welche aber? das weiß die Sage ebenso wenig als sie den Namen der Nachtwandlerin zu nennen vermag.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 479; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_479.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 erzgebirge burgscharfenstein weissefrau sünde geisterstunde}} 
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