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sagen:472_das_wilde_weibchen_bei_chemnitz

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-====== Das wilde Weibchen bei Chemnitz ====== 
  
-    Schach, Leipz. Kriegs- und Friedens-Schäferei S. 290. 
- 
-Am 18. August des Jahres 1644 ward bei [[geo:Chemnitz]] auf der Jagd im Walde ein [[typ:wildefrau|wildes Weiblein]] gefangen, das war eine Elle lang in Gestalt eines Menschen, ihr Angesicht, Hände und Fußsohlen waren glatt, sonst aber war es überall ganz rauch. Dieses Weiblein fing an zu reden und sagte: „ich verkündige und bringe den Frieden im Lande, wollte Gott!“ und hat darauf geschwiegen.  
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-Der [[vip:johanngeorgi|Churfürst]] befahl, daß man sie wieder laufen lassen solle, weil vor 25 Jahren auch ein Männlein in gleicher Gestalt gefangen ward, welches den Krieg verkündigte. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 409; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_409.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-  * Lies auch: [[sagen:krieg_und_frieden|Krieg und Frieden]] 
-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 johanngeorgi chemnitz 1644 30jährigerkrieg wildefrau}} 
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