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sagen:423_ein_geist_zeigt_einen_schatz_an

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-====== Ein Geist zeigt einen Schatz an ====== 
  
-    Prätorius a. a. O. Bd. II. S. 132. 
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-Es hat einmal die Großmutter einer Leipziger [[typ:hebamme|Wehemutter]] [[typ:Geld]] unter dem Feuerherde vergraben. Ihre Mutter hat nun aber immer Anfechtungen bekommen, indem es ihr war, als wenn es einheitze, und dann kam es ihr vor, als werde der [[typ:Ofen]] und die Stube so heiß, daß sie vor Angstschweiß nicht bleiben konnte. Darauf hat das Gespenst die Ofengabel niedergeworfen und ist gleichsam davongelaufen.  
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-So hat dasselbe denn immer sein Fest gehabt, bis einmal die [[typ:Magd]] Feuer auf dem Herde machte und von ohngefähr einen Pflock aus demselben zog, darauf es geschimmert und geklungen hat. Als sie nun näher hinsah und das Loch weiter öffnete, zog sie ein kleines längliches Schächtelchen hervor, darinnen viele [[lex:dukat|Ducaten]] lagen. Diese hat sie mit Frohlocken in die Stube getragen und ihrem Vater gegeben, der ihr zur Belohnung einen [[typ:Pelz]] dafür machen ließ. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 369; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_369.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 prätorius leipzig hebamme ofen dukat pelz gespenst}} 
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