sagen:395_die_drei_goldnen_brodchen_zu_pomsen
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| - | ====== Die drei goldnen Brodchen zu Pomsen ====== | ||
| - | ((Ziehnert Bd. III. S. 247. setzt jedoch diese Sage fälschlich in das ebenfalls bei Grimma gelegene Dorf Otterwisch. Moser bei Pönicke, Album d. Ritterg. Sachsens. H. XI. S. 30 erzählt nach der im Kirchenbuche zu Pomsen durch M. Steinhäußer niedergelegten Erzählung dieser Begebenheit, | ||
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| - | Mündlich. | ||
| - | Frei beh. im Freimüthigen 1814. S. 209. | ||
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| - | Zwei Stunden von [[geo: | ||
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| - | An der Spitze der Paare zieht ein Musikchor, dessen Mitglieder wie die ganze Gesellschaft kaum zwei Spannen hoch sind, dann folgen [[typ: | ||
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| - | Nachdem sie nun endlich genug der Freude gehuldigt, schicken sie sich zum Abzug an und verlassen diese sonderbare Tanzhalle wieder ganz auf dieselbe Weise. Wie sie nun an dem hohen Himmelbette der ganz in tiefes Erstaunen versenkten Schloßherrin vorüberziehen, | ||
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| - | Diese solle sie wohl aufheben, denn so lange wie diese Brodchen noch im Besitze ihrer Familie((Nach einer andern Version der Sage hätte der Zwergkönig je eines dieser Brode für ihre drei Söhne bestimmt und gesagt, dieselben würden drei Schlösser erwerben. So wäre also blos ein Brod nach Pomsen gekommen. Eins dieser Schlösser soll vom [[typ: | ||
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| - | Die Schloßherrin verfiel vor Schreck in einen tiefen Schlaf, als sie aber erwachte, da lagen die Brodchen auf der Bettdecke und sie sah, daß sie nicht geträumt hatte. Nicht lange hernach kam ihr Eheherr mit Beute reich beladen aus dem Kriege zurück, und Beide ließen nun, damit die Brode nie verloren gehen sollten, dieselben in den einen Thurm des Schlosses Pomsen einmauern. | ||
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| - | Hier blieben sie auch bis zum [[zeit: | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 313; [[https:// | ||
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