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sagen:378_erheuchelte_krankheit_wird_von_gott_bestraft

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-====== Erheuchelte Krankheit wird von Gott bestraft ====== 
  
-    Heine a. a. O. S. 369, nach Pabst S. 28. 
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-In der Stadt [[geo:Rochlitz]] lebte zu Anfange des 16. Jahrhunderts ein [[typ:weber|Leinweber]], der einst auf einem Dorfe [[typ:Hopfen]] gekauft hatte. Damit nun desto mehr von demselben in den [[lex:Scheffel]] gehen und er den Bauer [[typ:betrug|betrügen]] möchte, fiel er plötzlich in den [[typ:Hopfen]], warf sich in demselben eine gute Weile hin und her und stellte sich, als ob er die schwere Krankheit (Epilepsie) habe.  
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-Den hat Gott hernach gestraft, daß er vor seinem Ende die Krankheit wirklich bekam und daran sterben mußte. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 313; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_327.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 heine rochlitz weber hopfen scheffel betrug}} 
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