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sagen:331._das_heilige_land_bei_niemitzsch

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 Dicht bei [[geo:Niemitzsch]] liegt auf einer Anhöhe ein Ackerfeld von zwei [[lex:Morgen]] Flächeninhalt, welches das „heilige Land" genannt wird. Es hat die Eigentümlichkeit, daß es, ohne gedüngt zu werden, die reichlichsten Ernten giebt. Jeder Versuch, seine Fruchtbarkeit auf künstliche Weise zu erhöhen, hat gezeigt, daß die Früchte dann verkommen und unzeitig werden.  Dicht bei [[geo:Niemitzsch]] liegt auf einer Anhöhe ein Ackerfeld von zwei [[lex:Morgen]] Flächeninhalt, welches das „heilige Land" genannt wird. Es hat die Eigentümlichkeit, daß es, ohne gedüngt zu werden, die reichlichsten Ernten giebt. Jeder Versuch, seine Fruchtbarkeit auf künstliche Weise zu erhöhen, hat gezeigt, daß die Früchte dann verkommen und unzeitig werden. 
  
-Früher hat man beim Pflügen sehr viele Menschengebeine in der Erde gefunden. Auf dem Hügel stand vor Zeiten eine [[typ:Kapelle]], der heiligen [[vip:Hidda]]((Vgl. [[sagen:332._die_kapelle_der_heiligen_hidda_bei_niemitzsch|Die Kapelle der heiligen Hidda bei Niemitzsch]])) geweiht. Sie ist von den Söhnen der Heiligen, die auf einer Wallfahrt im gelobten Lande starb, von Diethmar I. und [[vip:geroköln|Gero,]] nachmaligem Erzbischofe zu [[geo:Köln]], erbaut worden und war lange ein besuchter Wallfahrtsort. Vor wenigen Jahren stand noch ein Stück Mauer derselben; jetzt sieht man nur noch einige Vertiefungen und Spuren von Steingründen. Dicht neben dieser Kapelle wurden die Pilgrime begraben, die auf ihrer Wallfahrt zur heiligen Hidda daselbst starben."+Früher hat man beim Pflügen sehr viele Menschengebeine in der Erde gefunden. Auf dem Hügel stand vor Zeiten eine Kapelle, der heiligen [[vip:Hidda]]((Vgl. [[sagen:332._die_kapelle_der_heiligen_hidda_bei_niemitzsch|Die Kapelle der heiligen Hidda bei Niemitzsch]])) geweiht. Sie ist von den Söhnen der Heiligen, die auf einer Wallfahrt im gelobten Lande starb, von Diethmar I. und [[vip:geroköln|Gero,]] nachmaligem Erzbischofe zu [[geo:Köln]], erbaut worden und war lange ein besuchter Wallfahrtsort. Vor wenigen Jahren stand noch ein Stück Mauer derselben; jetzt sieht man nur noch einige Vertiefungen und Spuren von Steingründen. Dicht neben dieser Kapelle wurden die Pilgrime begraben, die auf ihrer Wallfahrt zur heiligen Hidda daselbst starben."
  
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 //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894//
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-{{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz Niemitzsch acker knochen ernte heilig hidda geroköln geldbrennen wallfahrt pilger kapelle v2}}+{{tag>sagen gander volkssagenguben niederlausitz Niemitzsch acker knochen morgen ernte heilig hidda geroköln geldbrennen wallfahrt pilger kapelle v2}}
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