sagen:321_der_schluessel_zu_gnandstein
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| - | ====== Der Schlüssel zu Gnandstein ====== | ||
| - | Mündlich. | ||
| - | Ziemlich unsicher erzählt im Sachsengrün 1861 S. 86. | ||
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| - | In einem schönen Thale, drei Stunden von der Stadt [[geo: | ||
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| - | In der dasigen Kirche hat [[vip: | ||
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| - | Nicht allzulange nach seinem Tode ist ein gewisser Haubold [[familie: | ||
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| - | Kaum hatte er sich genannt, als derselbe sich forschend nach verschiedenen seine Familie betreffenden Einzelnheiten erkundigte, und als jener diese Fragen so beantwortete, | ||
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| - | Jener Conrad [[familie: | ||
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| - | Da ist in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ein Besitzer von Gnandstein aus dem Einsiedelschen Geschlechte auf den Gedanken gekommen, aus einem großen, im ersten Stocke des Schlosses gelegenen und in den obenerwähnten Thurm gehenden Zimmer zwei kleinere zu machen. Er läßt also die nöthigen [[typ: | ||
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| - | Dieselben schlagen nach ihrer Gewohnheit mit ihren Spitzhacken über Kopfhöhe ein, auf einmal stürzt unter den Steinen ein eisernes Kistchen herab, der Deckel desselben springt im Herunterfallen von selbst auf, die erwähnten [[typ: | ||
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| - | Nun hoffte man aus jenem Pergamente etwas Näheres zu erfahren, allein siehe es war in Schriftzügen geschrieben, | ||
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| - | So liegt denn jener [[typ: | ||
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| - | Sonderbar genug hat aber in neuester Zeit eine Somnambule zu Brüssel, zu der, weil man von ihrem wunderbaren Hellsehen dort großes Aufhebens machte, ein in jener Stadt lebender Verwandter der Einsiedelschen Familie auf deren Veranlassung gegangen war und ihr über das Schloß Gnandstein verschiedene Fragen vorgelegt hatte, im magnetischen Schlafe sowohl die Lage, als die Bauart, das Detail der Auffahrt ins Schloß und überhaupt die ganzen Räumlichkeiten daselbst so genau beschrieben, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 272; [[https:// | ||
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