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sagen:305_der_lebendig_gewordene_kuchen_zu_doebeln

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-====== Der lebendig gewordene Kuchen zu Döbeln ====== 
  
-    Curiosa Sax. 1736. S. 319. 
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-Am 17. September des Jahres 1736 hat der alte [[typ:bäcker|Bäckermeister]] Hammer für seinen Krankheits halber im Teplitzer Bade verweilenden Sohn, der auf dem Niedermarkte wohnte, früh gebacken und [[typ:Kuchen]] geschoben.  
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-Nachdem er nun bereits einige in den [[typ:Ofen]] geschoben und noch mehrere hineinschieben wollen, hat er den indessen zugesetzten Backofen wieder geöffnet, da ist ihm plötzlich einer der vorigen, der dem Leuchtfeuer gegenübergestanden, nicht nur entgegengekommen, sondern auch, weil er nicht flugs zugegriffen, wirklich zum [[typ:Ofen]] herausgefahren, hat sich aber, weil er oben noch weich und nur unten etwas geharscht gewesen, im Fallen gerollt und ist demnach in den Koth und die Kohlen gefallen, also daß er nicht hat wieder hineingeschoben werden können.  
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-Solches ist von Vielen für ein Anzeichen kommender [[lex:Theuerung]] gehalten worden. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 272; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_274.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 curiosasaxonica doebeln 1736 bäcker kuchen ofen aberglaube theuerung}} 
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