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sagen:241_die_wueste_muehle_bei_reichenau

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-====== Die wüste Mühle bei Reichenau ====== 
  
-    Ziehnert, Bd. III. S. 167. 
- 
-Mitten auf der Grenze der beiden Dörfer [[geo:hartmannsdorfreichenau|Reichenau]] und [[geo:hermsdorferz|Hermsdorf]] im Amte Frauenstein am Kreuzwalde, hart an der nach [[region:Böhmen]] führenden Straße, steht die [[typ:Ruine]] der [[typ:Kapelle]] zum heiligen Kreuz oder die sogenannte Wüste Kirche. 
- 
-Dieselbe ist 24 [[lex:elle|Ellen]] lang und 12 Ellen breit, scheint aber nur eine Wallfahrtskirche gewesen zu sein, insofern 1742 ein gewisser Trope oder Hartitzsch sich mit dem Hermsdorfer Richter um das Recht stritt, [[typ:Bier]] und [[typ:brot|Brod]] zum heiligen Kreuz zu schaffen. Unter dieser [[typ:Kapelle]] soll aber eine ganze [[typ:Braupfanne]] voll [[typ:Gold]] stehen und zwölf [[typ:fass|Fässer]] alten [[typ:wein|Weines]] lagern, allein ob man wohl oft schon darnach gegraben, hat doch Niemand den rechten Fleck treffen können.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874,  [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_216.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 erzgebirge 1742 hartmannsdorfreichenau hermsdorferz kapelle ruine wein elle fass bier brot braupfanne gold}} 
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