sagen:240_der_katharinenstein_bei_lauenstein
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| - | ====== Der Katharinenstein bei Lauenstein ====== | ||
| - | Ziehnert Bd. III. S. 163. sq. Poetisch beh. v. Segnitz. Bd. II. S. 123. sq. | ||
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| - | Um das Jahr 1651 ward Agnes Katharina von Bünau, geborne [[familie: | ||
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| - | Einst lustwandelte sie mit der Wärterin des Kindes, welches jetzt über zwei Jahre alt war, auf einem Hügel in der Nähe des Schlosses, der jetzt der Pavillon genannt wird, und weil dasselbe sanft eingeschlafen war, so befahl sie jener, dasselbe auf den Rasen zu legen, indem sie mit ihr Blumen zu einem Kranze sammeln wollte, um damit das aufgewachte Knäblein zu schmücken. Leider aber entfernten sie sich bei diesem Geschäfte allzuweit von dem Kinde, und diese Gelegenheit erspähte ein gewaltiger Raubvogel, der schon lange in dem nahe gelegenen Forste auf Beute gelauert hatte, er stieß herab, packte das schlummernde Kind mit seinen Fängen und entführte es mit sich in die Lüfte. | ||
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| - | Da ihn jedoch die Schwere des Kindes beim Fluge zu behindern schien, so flog er nur ziemlich langsam nach den jenseits des Schlosses gelegenen Felsklüften, | ||
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| - | Zum Andenken an diese wunderbare Rettung ließ diese aber auf dem Hügel, wo der [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, [[https:// | ||
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