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sagen:20._der_grosse_stein_bei_klein-dehsa

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-[[sagen:19._der_todtenstein_bei_koenigshain|<<< vorherige Sage]] | [[capitel:hauptgoettersagen|Erste Abtheilung: Göttersagen]] | [[=sagen:21._der_steinwall_auf_dem_loebauer_berge_und_das_weisse_pferd|nächste Sage >>>]]+[[sagen:19._der_todtenstein_bei_koenigshain|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptgoettersagen|Erste Abtheilung: Göttersagen]]** | [[=sagen:21._der_steinwall_auf_dem_loebauer_berge_und_das_weisse_pferd|nächste Sage >>>]]
  
 ====== Der große Stein bei Klein-Dehsa ====== ====== Der große Stein bei Klein-Dehsa ======
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     msc. Frenzel, nomenclator in Script. II. 31.      msc. Frenzel, nomenclator in Script. II. 31. 
  
-Auf einem 16 Fuß hohen Berge bei [[geo:kleindehsa|Klein-Dehsa]] steht eine Reihe großartiger, mauerähnlich geschichteter [[typ:Felsen]] mit vielen Schluchten und Höhlungen. Besonders zeichnen sich zwei Felsen aus, welche an der Wurzel verbunden, 20 Schritt lang, 70 Schritt im Umfange, sich auf 25 Ellen hoch erheben und früher offenbar noch höher gewesen sind. Aber man sieht, daß hier eine absichtliche Zerstörung durch Menschenhände, jedenfalls zur Zeit der Heidenbekehrung, stattgefunden hat. Von diesem Felsen bis zu dem nahe anstoßenden führt ein halbrunder [[typ:ringwall|Steinwall]], 140 Schritt lang, 1–2 [[lex:elle|Ellen]] hoch, 2–4 Ellen breit, aus lose auf einander geschichteten Steinen. Die um wohnenden Landleute wissen noch recht gut aus der Sage, daß hier ein Opfer- und [[typ:friedhof|Begräbnißort]] gewesen sei; auch hegt man eine gewisse Scheu, besonders vor dem großen Steine.+Auf einem 16 Fuß hohen Berge bei [[geo:kleindehsa|Klein-Dehsa]] steht eine Reihe großartiger, mauerähnlich geschichteter Felsen mit vielen Schluchten und Höhlungen. Besonders zeichnen sich zwei Felsen aus, welche an der Wurzel verbunden, 20 Schritt lang, 70 Schritt im Umfange, sich auf 25 Ellen hoch erheben und früher offenbar noch höher gewesen sind. Aber man sieht, daß hier eine absichtliche Zerstörung durch Menschenhände, jedenfalls zur Zeit der Heidenbekehrung, stattgefunden hat. Von diesem Felsen bis zu dem nahe anstoßenden führt ein halbrunder Steinwall, 140 Schritt lang, 1–2 [[lex:elle|Ellen]] hoch, 2–4 Ellen breit, aus lose auf einander geschichteten Steinen. Die um wohnenden Landleute wissen noch recht gut aus der Sage, daß hier ein Opfer- und Begräbnißort gewesen sei; auch hegt man eine gewisse Scheu, besonders vor dem großen Steine.
  
-Am Ende des Dorfes, auf Nechen zu, am Hohlwege, der nach Oelsa führt, lag noch Anfangs dieses Jahrhunderts ein beträchtlicher Felsblock, wo einst ein [[typ:Götzenbild]] gestanden hat. Dort soll auch ein Herzzeichen eingegraben gewesen sein.+Am Ende des Dorfes, auf Nechen zu, am Hohlwege, der nach Oelsa führt, lag noch Anfangs dieses Jahrhunderts ein beträchtlicher Felsblock, wo einst ein [[ding:goetze|Götzenbild]] gestanden hat. Dort soll auch ein Herzzeichen eingegraben gewesen sein.
  
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz sorben opferstein kleindehsa ringwall friedhof opfer stein elle götzenbild}}+{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz sorben opferstein kleindehsa ringwall friedhof opfer stein elle götze v2}}
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