sagen:1der_schwarze_huegel
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| - | ====== Der schwarze Hügel ====== | ||
| - | Im siebenten Jahrhundert kam der hl. Remaclus, der Apostel der Ardennen, auf seinen Bekehrungsreisen auch in das Tal der Warche. Am Ufer des rauschenden Flüsschens gefiel es ihm so gut, dass er hier 648 ein Kloster bauen ließ. Die Söhne des hl. Benediktus bezogen das neue Heim und begannen das Bekehrungswerk. Sie predigten dem Volke den Glauben des einen Gottes und erzählten das Erlösungswerk Christi. Das Volk lauschte der frohen Botschaft, sagte sich vom Banne des Heidentums los und bekannte sich zum Christusglauben. | ||
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| - | Mit Wut und Schrecken hörte der [[wesen: | ||
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| - | Da fragte ein junger Mönch den Abt, ob er etwas gegen den Teufel unternehmen dürfe. Der Abt sagte zu. Da sammelte der junge Priester in aller Hast alle alten und abgetragenen Schuhe im Kloster und steckte sie in einen Sack. Nun ging er mit dem Sack auf dem Rücken zur Stadt hinaus. Kaum war er ein Stündchen gegangen, da kam ihm schon der Höllenfürst fluchend und keuchend und wankend mit dem Stein entgegen. | ||
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| - | „He!“ rief der Teufel, „kennst du vielleicht Malmedy?“ – „O ja“, antwortete der Mönch. „Dann sage mir rasch“, schrie der Teufel, „wo der Ort liegt und wie lange ich noch bis dahin gehen muss.“ Da erwiderte der Benediktiner: | ||
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| - | //Quelle: Heinrich Hoffmann, Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Rurgebiet, 1911, Nr.1; von Reinhild von Capitaine neu veröffentlicht// | ||
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