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sagen:180_das_baeckermaedchen_zu_pirna

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-====== Das Bäckermädchen zu Pirna ====== 
-    Mündlich u. b. Ziehnert, Bd. III. S. 262. 
  
-Als das Licht der Reformation über [[land:Sachsen]] noch nicht angebrochen war, mußte die Tochter eines [[typ:bäcker|Bäckers]] in [[geo:Pirna]] täglich eine bestimmte Anzahl [[typ:brot|Brode]] in das daselbst befindliche Mönchskloster schaffen. Als sie jedoch einst nicht zurückkam, sagten die [[typ:mönch|Mönche]] dem sie suchenden bekümmerten Vater, sie sei mit dem Gelde fortgegangen.  
- 
-Nun war eines Tages ein betrunkener [[typ:Zimmermann]] (nach Andern wäre es ihr Bräutigam gewesen) in der Klosterkirche eingeschlafen; um Mitternacht erwachte er durch ein verworrenes Geräusch von männlichen und einer klagenden weiblichen Stimme, und sah, wie zwei Mönche das Mädchen geschleppt brachten und [[typ:mord|ermordeten]] und dann in eine Fallthüre hinter dem [[typ:altar|Altare]] fallen ließen.  
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-Wegen dieser Schandthat ward das [[typ:Kloster]] aufgehoben; ein [[typ:Stein]] mit dem Bilde bezeichnet noch heute das Haus ihres Vaters auf der Langengasse.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_164.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 bäcker brot mönch zimmermann kloster mord altar stein}} 
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