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sagen:175._das_geldbrennen_am_goehlensee

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-[[sagen:174._glocke_in_der_drehkeite_zu_fuenfeichen|<< Glocke in der Drehkeite zu Fünfeichen]] | [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]] | [[sagen:|text >>]]+[[sagen:174._glocke_in_der_drehkeite_zu_fuenfeichen|<< Glocke in der Drehkeite zu Fünfeichen]] | **[[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen]]** | [[sagen:176._der_kessel_am_kesselsberge|Der Kessel am Kesselsberge >>]]
  
 ====== Das Geldbrennen am Göhlensee ====== ====== Das Geldbrennen am Göhlensee ======
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     Mündlich von Maurer Zach in Bomsdorf     Mündlich von Maurer Zach in Bomsdorf
  
-Der alte Behlke in [[geo:Henzendorf]] kam aus [[geo:Guben]]. Als er nachts in der zwölften Stunde am "großen Göhlensee", der über 300 Morgen Wasser hat, vorbei kam, sah er in der [[typ:Heide]] dicht am Wasser ein Lichtchen. Er war dreist und ging darauf zu. Da sah er, "daß es [[typ:geldbrennen|Geld spielte]]". Es lagen aber zwei große [[typ:hund|Hunde]] dabei mit feurigen Augen. +Der alte Behlke in [[geo:Henzendorf]] kam aus [[geo:Guben]]. Als er nachts in der zwölften Stunde am "großen Göhlensee", der über 300 Morgen Wasser hat, vorbei kam, sah er in der Heide dicht am Wasser ein Lichtchen. Er war dreist und ging darauf zu. Da sah er, "daß es [[ding:geldbrennen|Geld spielte]]". Es lagen aber zwei große Hunde dabei mit feurigen Augen. 
  
-Er griff, ohne zu fragen, hinein in das [[typ:Geld]]; da war seine Hand ganz schwarz verbrannt, und die Hunde sprangen auf und waren auf einmal zwei schwarze Männer. Jeder faßte ihn an einen Arm, und so gingen sie mit ihm los in den [[typ:See]] hinein. Da hat er aber gebeten und gebettelt, sie möchten ihn doch loslassen, er hätte ja sechs "kleine Kinderchen" zu Hause. Mit vielem Beten und Betteln ließen sie ihn los, sagten aber gleich, los wollten sie ihn lassen, aber davon käme er nicht mehr. +Er griff, ohne zu fragen, hinein in das Geld; da war seine Hand ganz schwarz verbrannt, und die Hunde sprangen auf und waren auf einmal zwei schwarze Männer. Jeder faßte ihn an einen Arm, und so gingen sie mit ihm los in den See hinein. Da hat er aber gebeten und gebettelt, sie möchten ihn doch loslassen, er hätte ja sechs "kleine Kinderchen" zu Hause. Mit vielem Beten und Betteln ließen sie ihn los, sagten aber gleich, los wollten sie ihn lassen, aber davon käme er nicht mehr. 
  
 Wie er nach Hause kam, sagte er: "Mutter, mach' mir nur noch einmal auf, du wirst mir nicht mehr aufmachen." Darauf legte er sich nieder und ist nicht mehr aufgestanden. Er ist sehr lange krank gewesen. Wie er nach Hause kam, sagte er: "Mutter, mach' mir nur noch einmal auf, du wirst mir nicht mehr aufmachen." Darauf legte er sich nieder und ist nicht mehr aufgestanden. Er ist sehr lange krank gewesen.
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 //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894//
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