sagen:164_der_singestein_bei_postelwitz
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| - | ====== Der Singestein bei Postelwitz ====== | ||
| - | Romantisch bearb. v. Gottschalck, | ||
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| - | Am rechten Elbufer ziemlich [[geo: | ||
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| - | Es soll nämlich einst zu [[geo: | ||
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| - | Siehe, als er sich wieder einst so ins Grüne gelagert hatte, da erblickte er am andern Ufer eine schöne [[typ: | ||
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| - | Wie freute er sich aber, als diese ihm mit lieblicher Stimme eine Antwort sang, er zeigte mit seiner Hand hinüber, die [[typ: | ||
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| - | Am nächsten und den folgenden Abenden schwamm der verliebte Jüngling, solange der Mond die Erde erleuchtete, | ||
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| - | Siehe da wartete gerade an diesem Abend die Hirtin vergeblich auf dem Felsen, sie sang ein Liedchen nach dem andern, welches den Geliebten einladen sollte, allein er kam nicht, und als sie am andern Tage ihre Ziegen austrieb, da sah sie wohl die Schaafe wie gewöhnlich am andern Ufer, aber ein anderer [[typ: | ||
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| - | Voll Schreck vermochte sie weder ein Wort zu sprechen, noch den Platz zu verlassen; da trat der Schatten vor sie hin und sprach: „fürchte Dich nicht, ich bin Dein Bräutigam, als ich das letzte Mal nach Hause schwamm, haben mich die Götter des Stroms zu sich hinabgezogen, | ||
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| - | Wenn nun um Mitternacht der Vollmond auf den Singestein niederblickt, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874; [[https:// | ||
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