sagen:160_die_zwerge_im_hutberge_bei_weissig
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| - | ====== Die Zwerge im Hutberge bei Weißig ====== | ||
| - | Seidemann a. a. O. S. 50. | ||
| - | In der Nähe des Dorfes [[geo: | ||
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| - | In dem Berge war Reichthum an [[typ: | ||
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| - | So hatte einstmals ein Mann in seiner Noth Hilfe im Hutberge gesucht und gefunden, und als nun der Tag des Wiederbezahlens gekommen war, eilte er schon ganz früh hin, um seine Schuld abzutragen. Siehe da sprach der Zwerg, der ihn am Eingange des Berges empfing, und dem er eben das Geld zu geben im Begriff war, zu ihm: „ei Du schlechter Mann, Du hast heute noch nicht gebetet oder Deine Hände gewaschen, ich kann aus einer unreinen Hand kein [[typ: | ||
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| - | Aber der Mann war wirklich schlecht, denn nach vier Wochen stand er zwar wieder am Berge, allein er hatte weder gebetet, noch sich gewaschen, weil er hoffte, auf diese Weise das [[typ: | ||
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| - | Bald nachher machten aber die Zwerge allen ihren Schuldnern bekannt, sie müßten aus dem Hutberge ausziehen und würden ihre ausstehenden Schulden an dem Tage wieder eincassiren, | ||
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| - | Sie sind zwar niemals wiedergekehrt, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874; [[https:// | ||
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