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sagen:101_eine_hexe_wird_zu_dresden_verbrannt

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-====== Eine Hexe wird zu Dresden verbrannt ====== 
  
-    Weck S. 542. 
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-Am 20. Julius des Jahres 1585 ist vor dem Wilsdruffer Thore zu [[geo:Dresden]] eine Zauberin, Namens Helene Wiedemannin, [[typ:verbrennen|verbrannt]] worden, welche vorher in der [[typ:folter|Tortur]] und auch sonst gütlich gestanden, wie sie in ihrer Jugend von einem Mönch zu Camenz die Zauberkunst gelernet und dieselbe 27 Jahre lang getrieben; unter andern hätte sie Hannsen von Taubenheim zu Noschkowitz, welcher bei [[vip:augustvonsachsen|Churfürst August]], um des von seinem Weibe getriebenen unfertigen Wesens Willen, in Ungnade gekommen, durch [[typ:Zauberei]] wieder zu Gnade zu bringen sich beflissen.  
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-Auch hätte sie bekannt, es wäre durch sie ein Weib zu [[geo:Sebnitz]], die Peter Hellin oder Strobischen genannt, geringer Ursachen und um Feindschaft wegen dermaßen bezaubert worden, daß sie vier stumme Kinder durch Gottes Verhängniß nach und nach zur Welt gebracht, wie sich es dann auch in der Erkundigung also befunden. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 92; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_092.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 weck sachsen wilsdruffervorstadtdd dresden hexe augustvonsachsen folter verbrennen 1585}} 
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