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maerchen:wendischesvolksthum53

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 +====== Der Dieb und der Bauer ======
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 +Ein Bauer »kriegte« einen Ochsen »gestohlen«, der Ochse aber war ein Blässe.((Mit weissem Fleck auf der Stirn.)) Dann ging er den Ochsen suchen und begegnete dem Diebe; der hatte ein »schiefes Maul«. Da frug der Bauer den Dieb: »Vetter, schon lange schiefes Maul?« – »Zeitlebens! ... Hot((D.h. geh weiter.)) Blaso« sagte dann der Dieb und trieb den Ochsen weiter. Da sah der Bauer nicht auf den Ochsen,((Sprüchwort: coź woł, wostańo woł. Was ein Ochse ist, bleibt ein Ochse.)) sondern immer nur auf den Mann, der so einen schiefen Mund hatte und so kam der Dieb glücklich davon. B.
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 +//Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 38.//
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 +{{tag>maerchen schulenburg wendischesvolksthum lausitz sorben}}