maerchen:wendischesvolksthum43
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| + | ====== Der Furchtlose ====== | ||
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| + | Es war einmal ein starker Junge, der wusste nicht, was Furcht war. Da sagte ihm jemand bei einem Schullehrer, | ||
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| + | Und der Junge reiste in ein anderes Land, um Furcht zu »lernen« und fragte überall, wo er sie lernen könnte. So schickten ihn die Leute in ein verwünschtes Schloss, worin es niemand aushalten konnte; da sollte er wachen. Er kriegte ein Licht und nahm ein altes Gebetbuch mit. Da kamen in der zwölften Stunde vier schwarze Kerle, die sagten: »Was hast Du hier zu suchen?« – »Was habt Ihr hier zu suchen? Ich war eher hier wie Ihr«. In der zweiten Nacht ging er wieder ins Schloss. Mehrere Kerle kamen und wollten ihn fortjagen. Doch er liess sich nichts sagen, fing an sich mit ihnen zu »keilen« (prügeln) und schlug sie alle ab, weil er ein eisernes Grabkreuz bei sich hatte. In der dritten Nacht kamen zwölf schwarze Kerle, die sagten: »Was willst Du hier?« – »Ich war eher wie Ihr hier und habe mehr Recht«. Die fingen an sich mit ihm zu prügeln und er »schlug« alle »ab«. | ||
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| + | Wie die Stunde vorbei war, waren alle verschwunden. Dann wurde in der Esse((Feueresse, | ||
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| + | So ging er weiter und kam zum Nachbarschloss. Und der Nachbarkönig wollte ihn da behalten, weil er das andere Schloss erlöst hatte. Doch der Furchtlose wollte nicht, weil er noch keine Furcht gelernt hatte. Aber sie baten((Wendisch: | ||
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