maerchen:wendischesvolksthum39
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| + | ====== Der tapfere Schneider ====== | ||
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| + | Es waren in einer Haide (Wald) zwei Riesen; die setzten die ganze Umgegend in Furcht und Schrecken. Und die Dorfleute hatten eine Viehbude((Buda; | ||
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| + | Da fand er alle beide im Schlafe und nahm etliche Steinchen zu sich, kletterte auf eine Kiefer und fing an die Steinchen auf sie zu werfen. Da sagte der erste Riese: »Lass mich zufrieden, daj mi pok. Und der Andere[22] sagte: »Ich habe dir nichts gethan, ja njejsom tebe nic cynił«. Und der Schneider warf immer noch Steinchen zwischen beide, da fingen sie an, sich zu schlagen und schlugen sich todt. Da wurde der Schneider sehr »gross«, dass er die Riesen erschlagen hatte. | ||
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| + | Nun ging er mal in des Kaisers Garten und wollte sich niederlegen. Er hatte aber eine Quarkschnitte (Stulle) bei sich und legte sich dieselbe auf die Brust. Da setzten sich sieben Fliegen auf den Quark und eine stach ihn. Die wollte er haschen, griff alle sieben mit der Hand und machte sie todt. Dann schrieb er auf: »Sieben Mann habe ich todt gemacht«, steckte die Schrift in seine Brust und schlief ein im kaiserlichen Garten. | ||
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| + | Nun ging der Kaiser im Garten, las die Schrift und sagte: »Jo to jeden krawc((Šlodaŕ.)), | ||
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