maerchen:der_schwanenpelz
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| + | ====== Der Schwanenpelz ====== | ||
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| + | bei Vetschau R | ||
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| + | In einer Festung, in welcher viel Soldaten standen, lebte ein Trommelschläger. Der ging einmal mit seiner Trommel an den grossen, breiten Festungsgraben, | ||
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| + | Einstmals hatte er den Schlüssel stecken lassen. Plötzlich wurde Generalmarsch geschlagen und der Trommelschläger musste eilig fort. Kaum war er zur Thür hinaus, so öffnete seine Frau das Schränkchen, | ||
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| + | Als der Trommelschläger nach Hause kam, war seine Frau fort. Da sah er, dass etwas auf dem Tisch geschrieben stand. Er las die Schrift und fand, dass er an einem bestimmten Tage nach einem nur wenige Meilen von der Stadt entfernten Berge kommen solle. Es hiess dann weiter, er solle seine Trommel mitbringen, drei Mal um den Berg herum gehen und dazu drei Mal trommeln. Dann werde der Berg einfallen, in der Mitte werde ein Loch entstehen, in dieses Loch solle er hinabsteigen. Dann werde er einen Gang finden, diesen Gang solle er entlang gehen. Dann werde er einen Blumenstock sehen mit drei köstlichen Blüthen. Diese drei Blüthen müsse er brechen, dieselben einstecken und dann Wieder zum Berge hinausgehen: | ||
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| + | Der bestimmte Tag kam, der Mann nahm seine Trommel und ging nach dem Berge. Drei Mal umschritt er den Berg und trommelte dazu drei Mal: plötzlich fiel der Berg von oben ein, und es ward in der Mitte ein tiefes Loch sichtbar. Schnell kroch er in das Loch hinein und kam bald an den Gang. Als er eine Strecke darin vorwärts gegangen war, fand er den Blumenstock mit den drei Blüthen; die brach er dann und kroch eilig, nachdem er drei Mal getrommelt hatte, zum Berge hinaus. Kaum hatte er den Berg verlassen, so zerbarst derselbe und es stand ein schönes Schloss da, wo derselbe früher gewesen war. Aus dem Schlosse kamen die schönen Jungfrauen hervor. Das waren die drei Prinzessinnen, | ||
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