Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


capitel:sdelvorwort

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
capitel:sdelvorwort [2023/05/02 12:36] – angelegt ewuschcapitel:sdelvorwort [2025/01/30 17:42] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
-[[buch:sagen_des_eifellandes|Sagen des Eifellandes]] | +**[[buch:sagen_des_eifellandes|Sagen des Eifellandes]]** 
 [[sagen:sdel001| weiter >>>]] [[sagen:sdel001| weiter >>>]]
 +
 +====== An die Leser ======
  
 Die Eifel ist an Sagen reich, was leicht erklärlich, da sie einen für Sagen besonders fruchtbaren Grund und Boden der Vorzeit darbot. Diese fand hier vorerst eine Menge seltsamer Naturgegenstände: Gewässer, schauerlich tief, von hoben Bergkesseln umschlossen; Klüfte und Höhlen, worin nie ein Strahl der Sonne drang; ungeheure Felsblöcke, bald zerstreut über die Erde hingelagert, bald übereinandergelegt und hoch aufgethürmt, u. a. m.; sie fand ferner Burgen, mit majestätischen Thürmen und gewaltigen Mauern, zahlreich auf schroffen und unzugänglichen Höhen erbaut, und darin hausend ein kühnes, rüstiges, fehdelustiges und thatenreiches Rittergeschlecht und herrschend über die Gaue des gebirgigen und waldbedeckten Landes; sie fand endlich, fern vom Geräusche der Welt, in stiller Einsamkeit, Klöster mit herrlichen Tempeln, Orte, der Andacht, der Kunst und Wissenschaft und den Werken der christlichen Barmherzigkeit geweiht und durch ihre Segnungen wundersam verherrlicht. Dieß und Anderes mehr war es, was hier Stoff und Anregung zu Sagen reichlich bot. Die Eifel ist an Sagen reich, was leicht erklärlich, da sie einen für Sagen besonders fruchtbaren Grund und Boden der Vorzeit darbot. Diese fand hier vorerst eine Menge seltsamer Naturgegenstände: Gewässer, schauerlich tief, von hoben Bergkesseln umschlossen; Klüfte und Höhlen, worin nie ein Strahl der Sonne drang; ungeheure Felsblöcke, bald zerstreut über die Erde hingelagert, bald übereinandergelegt und hoch aufgethürmt, u. a. m.; sie fand ferner Burgen, mit majestätischen Thürmen und gewaltigen Mauern, zahlreich auf schroffen und unzugänglichen Höhen erbaut, und darin hausend ein kühnes, rüstiges, fehdelustiges und thatenreiches Rittergeschlecht und herrschend über die Gaue des gebirgigen und waldbedeckten Landes; sie fand endlich, fern vom Geräusche der Welt, in stiller Einsamkeit, Klöster mit herrlichen Tempeln, Orte, der Andacht, der Kunst und Wissenschaft und den Werken der christlichen Barmherzigkeit geweiht und durch ihre Segnungen wundersam verherrlicht. Dieß und Anderes mehr war es, was hier Stoff und Anregung zu Sagen reichlich bot.
capitel/sdelvorwort.1683023785.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)