capitel:ruebezahleinleitung
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| Es war einmal ein Mann, der hieß Bumban. Wenn einer aber Bumban heißt, so ist er ein bekannter Mann in ganz [[land: | Es war einmal ein Mann, der hieß Bumban. Wenn einer aber Bumban heißt, so ist er ein bekannter Mann in ganz [[land: | ||
| - | Bumban hieß also der Mann und wohnte hoch oben im [[region: | + | Bumban hieß also der Mann und wohnte hoch oben im [[region: |
| Also von dem war er in Freundschaft, | Also von dem war er in Freundschaft, | ||
| - | So war Bumban vertraut worden mit den Erzählungen und Märchen, die [[vip: | + | So war Bumban vertraut worden mit den Erzählungen und Märchen, die [[wesen: |
| »Liebe Leute«, sagte dann Bumban, wenn jemand zu ihm kam, »lacht nicht über die Märchen, die wir erzählen, denn sie waren zu einer Zeit, wo es hier keine Schulen und keine Bücher gab, die Lehrmeister der Menschen. Bald wird darin das Gute belohnt, bald das Böse bestraft, und werden dummen Leuten allerlei gute Lehren gegeben, die im Leben und im Umgang mit den Menschen wohl zu gebrauchen sind. Nun hier bei uns im Gebirge, liebe Leute, geschieht das alles durch Rübezahl, den Herrn des Gebirges, und mag aus Furcht vor ihm gar manches Böse unterblieben und um ihn zu gewinnen, manches Gute geschehen sein.« | »Liebe Leute«, sagte dann Bumban, wenn jemand zu ihm kam, »lacht nicht über die Märchen, die wir erzählen, denn sie waren zu einer Zeit, wo es hier keine Schulen und keine Bücher gab, die Lehrmeister der Menschen. Bald wird darin das Gute belohnt, bald das Böse bestraft, und werden dummen Leuten allerlei gute Lehren gegeben, die im Leben und im Umgang mit den Menschen wohl zu gebrauchen sind. Nun hier bei uns im Gebirge, liebe Leute, geschieht das alles durch Rübezahl, den Herrn des Gebirges, und mag aus Furcht vor ihm gar manches Böse unterblieben und um ihn zu gewinnen, manches Gute geschehen sein.« | ||
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